Irisdiagnose/Augendiagnose

„Wir sehen die Dinge nicht so, wie sie sind.
Wir sehen sie so, wie wir sind.“
(Talmud)

Das gesamte Auge – nicht nur die Iris – gibt Auskunft über den Zustand der Organe, des Bewegungsapparats, des Nervensystems, des Blutes, der Lymphe, sowie über die erbliche Veranlagung körperlich und seelisch zu reagieren.

Jedes Auge ist einmalig, wie ein Fingerabdruck.

Wie auf einer Landkarte sind die entsprechenden Zonen im Auge abgebildet.
Farbe, Form, Pigmente, Linien, Lakunen und viele andere Zeichen geben Auskunft über die erbliche Veranlagung, Stärken und Schwächen, sowie durchgemachte Erkrankungen.

Irisdiagnostik zeigt aber nicht das aktuelle Geschehen.

Schon vor 3000 Jahren wussten die Chinesen, dass sich das Befinden eines Menschen in seinen Augen widerspiegelt und konnten anhand des Zustands der Augenlider, des Augenweißes, der Pupille und der Iris Beschwerden und Schwächen eines Menschen erkennen.

Die heutige Irisdiagnose entwickelte sich über mehrere hundert Jahre, aber die erste diagnostische Iriskarte wurde zu Beginn des 19.Jahrhunderts von dem ungarischen Arzt Ignatz von Pezcely (1826-1911) erstellt.

Es wird erzählt, dass Pezcely als Kind eine Eule im Garten entdeckte, deren eines Bein gebrochen war. Er pflegte diese Eule und bemerkt, dass sie in einem Auge einen schwarzen Strich hatte.

Als das Bein geheilt war, wurde aus dem schwarzen Strich ein weißes Zeichen. Diese Beobachtung löste bei ihm ein lebenslanges Interesse an der Erforschung der Diagnosemöglichkeit anhand der Iris aus.

Dabei kann man anhand der verschiedenen Zeichen in der Iris und der Farbgebung die genetische Veranlagung eines Menschen, seine Stärken und seine Schwächen erkennen und dann therapeutisch unterstützen.

Die Irisdiagnose ist eine Konstitutionsdiagnostik.

Sie zeigt:
Die Konstitution: die ererbten individuellen Stärken und Schwächen mit denen ein Mensch auf diese Welt gekommen ist. Die Konstitution ist nicht veränderbar und ist zu erkennen an der Augenfarbe.

Die Disposition: ist ebenfalls genetisch bedingt und nicht veränderbar. Sie zeigt die erblich bedingte Krankheitsbereitschaft an, auf innere und äußere Einflüsse mit bestimmten Erkrankungen zu reagieren. Sie ist u.a. zu erkennen an der Anordnung der Irisfasern und der Strukturzeichen.

Die Diathese: ist die sowohl erblich bedingte, als auch erworbene Neigung zu einer spezifischen Erkrankungstendenz an bestimmten Organen oder Organsystemen. Die Diathese gibt Auskunft, wieweit eine Erkrankung bereits begonnen hat, sich zu manifestieren.

Anhand dieser Erkenntnisse ist es möglich, schon im Vorfeld die Schwächen zu erkennen und zu stärken, obwohl Laborbefunde und klinische Untersuchungen noch absolut negativ sein können.

Bitte beachten Sie: Der Gesetzgeber verlangt folgenden Hinweis:
Bei den hier vorgestellten Diagnose- und Therapiemöglichkeiten handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, die, mangels wissenschaftlicher Studien, schulmedizinisch bisher noch nicht anerkannt sind. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Therapiemethoden selbst.