Fussreflexzonentherapie (FRT)

„Nichts ist drinnen
nichts ist draußen
denn, was innen ist, ist außen“
(Goethe)

Wie auch z.B. in der Ohrmuschel, auf dem Rücken, der Zunge, im Anlitz oder in der Iris, so finden sich auch am Fuß Reflexzonen, die mit den entsprechenden Organen und Knochen in direkter Verbindung stehen, sodass über diese Zonen am Fuß mit speziellen Griffen und Ausstreichungen sehr effektiv behandelt werden kann.

Die Fußreflexzonenbehandlung kann, wie die Ohrakupunktur, auch dann eingesetzt werden, wenn der zu behandelnde Bereich selbst zu schmerzempfindlich ist oder z.B. unter einem Gipsverband nicht zugänglich für eine Behandlung ist.

Ein gesunder Mensch hat meist auch einen schmerzfreien Fuß, der sich elastisch, warm und gut durchblutet anfühlt.

Wenn bestimmte Zonen am Fuß aber z.B. bei bestimmten Griffen schmerzhaft sind, dann weist dies darauf hin, dass das entsprechende Organ, Gelenk oder Gewebe behandlungsbedürftig ist.

Der Schmerz ist sozusagen eine Art Wegweiser auf der Reflexzonenlandkarte der Füße.

Die Fußreflexzonentherapie beruht in ihrem Grundlagen auf jahrtausendealtem Wissen indianischer Heilkunst.

Der Arzt William Fitzgerald aus den USA sammelte um die Jahrhundertwende des 19.Jahrhunderts die vorhandenen mündlichen Überlieferungen, überprüfte und systematisierte sie und ergänzte sie durch seine eigenen jahrzehntelangen Erfahrungen.

Fitzgerald unterrichtete dann zwischen 1910 und 1930 interessierte Ärzte und Therapeuten.

In Deutschland wurde die Fußreflexzonentherapie in den frühen 30er Jahren durch die Masseurin Eunice Ingham bekannt und dann seit 1958 durch Hanne Marquard weiter entwickelt und verbreitet.

Heute ist die Fußreflexzonentherapie Bestandteil der Therapieangebote in vielen Kliniken, Sanatorien und Praxen.

Die Fußreflexzonentherapie zählt zu den Umstimmungstherapien.

Bitte beachten Sie: Der Gesetzgeber verlangt folgenden Hinweis:
Bei den hier vorgestellten Diagnose- und Therapiemöglichkeiten handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, die, mangels wissenschaftlicher Studien, schulmedizinisch bisher noch nicht anerkannt sind. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Therapiemethoden selbst.